Neues und Baldiges


Baldiges:


Komödie – Die Physiker

 

 

Schon seit Beginn des Schuljahres probt die Theater-AG unter Leitung von Frau Träger, Frau Glunk und Frau Eißler fleißig für ihre Aufführungen im Mai 2019. Behandelt wird ein absoluter Klassiker: „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt. Eine etwas sarkastische Komödie über Verantwortung, welche die Wissenschaft mit sich bringt und die möglichen Konsequenzen, wenn manch eine Erfindung in die falschen Hände fällt.

 

Um kurz die Handlung ein wenig anzudeuten: In einer Irrenanstalt in der Schweiz liegt nun schon das zweite Mal innerhalb von drei Monaten eine Krankenschwester erdrosselt im Salon, wo sich die gesamte Handlung abspielt. Ein Inspektor versucht zu ermitteln, woran er jedoch kläglich scheitert, da ihm die Richtlinien der Anstalt an jeglichen Konsequenzen hindern. So lernt man nach und nach die drei Insassen mitsamt ihrer Eigenheiten und Ticks kennen. Herbert Georg Beutler, der sich für den berühmten Physiker Sir Isaac Newton hält, Ernst Heinrich Ernesti, der davon überzeugt ist, der bekannte Atomphysiker und Erfinder Albert Einstein zu sein und last but not least der Physiker Johann Wilhelm Möbius, der behauptet, der König Salomo erscheine ihm und würde ihm seine schrecklichen Psalmen diktieren.

 

Dann gibt es noch das Pflegepersonal, bestehend aus den zwei toten Krankenschwester, der in Möbius verliebten Monika Stettler, der strengen und bodenständigen Oberschwester Martha Boll und der scheinbar unglaublich liebevollen und einfühlsamen Leiterin des Irrenhauses, die diesen Posten gleichermaßen geerbt hat: Fräulein Doktor Mathilde von Zahnd.

 

Schließlich tauchen auch noch die geschiedene Frau des Möbius, Lina Rose, mit ihrem neuen Mann, einem Missionar, und ihren drei Söhnen auf.

 

Kurz, das Ganze ist eine, mit viel Wortwitz, Geschmeidigkeit und Liebe geschriebene, aber auch vor Sarkasmus triefende, Komödie.

 

Die Schüler haben großen Spaß an der Umsetzung, Inszenierung und den nachmittäglichen Proben dieses Theaterstückes und freuen sich schon sehr auf die Aufführungen am 24., 25. und 29. Mai.

 

 

Johanna Zander


Vergangenes:

27.03.19

Theaterstück „Rausgemobbt“

 

Am 27.03.19 kam eine Theatergruppe aus Köln, die eine Aufführung an unserer Schule zum Thema „Mobbing“ veranstaltete. Sie führte ein Theaterstück auf, in dem ein Mädchen (Lizzy) einen Jungen (Nikolas), der neu ins Wohnviertel gezogen ist, und seineneu gefundene Freundin (Natalie) mobbt.

 

Nikolas, dessen Eltern sich vor kurzem getrennt haben,ist in eine neue Stadt gezogen und hat gleich eine neue Freundin namens Natalie gefunden. Nach dem ersten Schultag (der für ihn auch nicht besonders toll gewesen ist) begegnet er auf seinem Heimweg Lizzy. Beim ersten Zusammentreffen der beiden nimmt sie ihm die Schuhe weg. Kurz nachdem sie Nikolas verlassen hat,kommt Natalie zufällig vorbei und gibt ihm ihre Sportschuhe. Auf dem Heimweg von der Schule lauert Lizzy Nikolas immer öfter auf und bedroht ihn.Die Freundschaft zwischen Nikolas und Natalie wächst durch die gemeinsame Feindin Lizzy immer weiter. Lizzy mobbtdie beiden immer schlimmer. Der Höhepunkt ihrer Gemeinheiten ist jedoch, dass sie Natalie auf der Toilette filmt. Kurz darauf verspricht sie Nikolas, dass sie aufhört ihn zu mobben, wenn er das Video veröffentlich. Doch wenn er ihrer Forderung nicht nachkommt, mobbt sie ihn weiter und stelltpeinliche Videosvon ihm ins Internet. Trotz der guten Freundschaft zu Natalie, stellt er das Video von ihr ins Internet,mit der Hoffnung er würde nicht mehr gemobbt. Als das Video im Internet ist, finden Nikolas und Natalie eine Lösung, um das Video zu löschen und Lizzy zu stoppen. Am Ende des Stücks ist wieder alles gut.

 

Nach dem Stück gab es noch ein paar Informationen mit einer Polizistin und einer Theaterdarstellerin über Mobbing und Strafbarkeit. Es war ein sehr gutes und belehrendes Stück.

 

 

 

Inka Laufenberg und Anna Brauns

 

28.02.19

Fasnacht 2019

 

Als alle Kinder und Paten im Klassenzimmer der Klasse 5A zur ersten Stunde am Schmutzigen Donnerstag eingetroffen waren, hätte man denken können, man wäre in einer Fantasiewelt. Es gab alles: von Bambi bis zu einem Fortnite Skin. Selbst unsere Lehrerin Frau Schächtle hatte ein Häs an. Zuerst machten wir eine Modenschau mit vielen Kostümen, die bewertet wurden. Die Gewinner waren ein laufender Karton und eine Lakatrina (ein Mädchen aus der Welt der Toten in Mexiko). Danach spielten wir „Reise nach Jerusalem“, was mit etwas über 20 Kindern manchmal etwas chaotisch, aber immer lustig war. Dann spielten wir eine Runde „Stopptanz“ und hörten beim Stoppen der Musik schon die Narren der Stockacher Fasnacht. Doch als die Narren da waren, war die Musik nicht nur ein leises Hintergrundgeräusch. Nun hallte nämlich Musik, die uns noch mehr gute Laune brachte,durch die Schule. Doch nicht nur gute Laune, sondern auch Interesse an den Aktivitäten der Narren wurde durch die Musik geweckt. Also versammelten sich die Schüler der Unterstufen in der alten Mensa, um sich das Spektakel anzusehen. Für uns persönlich war es ein lustiges, schönes und besonders aufregendes Erlebnis. Wir freuen uns schon auf die nächste Fasnacht an der Schule.

 

Inka Laufenberg und Anna Brauns


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